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Zauberwald Geburtstagsparty

Zauberwald Geburtstagsparty

Hier findest du eine Schritt für Schritt Anleitung für deine Geburtstagsparty. Nimm dir gerne die Ideen mit, die dir gefallen! Die Party ist für unbegrenzt viele Kinder von 0-115 Jahre, inklusive Schnitzeljagd. Allerdings solltest du ab etwa 10 Kindern bei der Schnitzeljagd die Gruppe teilen!

1 Monat vorher:
  • Termin festlegen
  • Motto festlegen
  • Ideen sammeln
  • den Gästen die Party ankündigen
Termin:

Suche einen Termin aus, an dem du vorher und nachher genug Zeit für Vor- und Nachbereitung hast. So bleibt der Geburtstag stressfrei.

Motto:

Mein Gedanke war, die Interessen von 3 Geburtstagskindern unter einen Hut zu bringen. Und wo gibts Hexen, Einhörner, magische Wesen, Wichtel und seltsame Pflanzen? Genau, im Zauberwald!

Ideen sammeln:

Vielleicht hast du Lust, ein bisschen auf Pinterest zu stöbern oder Freunde zu befragen, um tolle Ideen für Kuchen und Gastgeschenke zu bekommen. Das ist natürlich kein Muss, ich lasse mich nur selber gerne inspirieren (und mache es am Ende meist eh ganz anders haha)

Party ankündigen:

Wer will, dass seine Gäste auch wirklich Zeit haben, kündigt es am Besten schon vorher mündlich an. Das ist natürlich keine 100% Absicherung, aber leichter für die Planung.

 
2 Wochen vorher:
  • Einladungen verteilen
  • Kuchen festlegen
  • Utensilien besorgen
  • Weg für Schnitzeljagd überlegen
  • Menschen suchen, die Stationen übernehmen
Einladung in Reagenzglas mit Feder und Namensschild
EINLADUNGEN:

Jedes Kind darf bei uns immer so viele Freunde einladen, wie es alt wird. Wird es also 6 Jahre, darf es 6 Freunde einladen. Bei uns war es zu viel, denn es war jeweils die ganze Familie dabei, inklusive Geschwisterkinder. Sollten wir es wieder so machen, definitiv nicht bei uns zu Hause.

Wir haben unsere Einladungen in kleinen Reagenzgläsern verteilt, mit Schnur und Feder verziert macht das echt was her. Wer mag kann natürlich auch magischen Glitzer hinein füllen oder außen dran kleben!

Kuchen:

2 Wochen vorher einen Kuchen planen wirkt vielleicht sehr früh, aber es erspart viel Stress, vor allem, wenn man ihn selber macht. Denn aufwendige Kuchendeko braucht Vorlaufzeit. Solltet ihr eine Torte bestellen, braucht auch das Zeit! (Und wenn ihr einfach im Supermarkt eine kauft, ist es gut zu wissen, welche es werden soll) Außerdem wäre es gut, wenn du alle Unverträglichkeiten kennst und für Ersatz sorgst, nichts ist schlimmer, als ein Kind, das daneben sitzt, weil es nichts essen darf!

Utensilien besorgen:

Verkleidungen (Erwachsene und Kinder) und Utensilien für die Stationen (Sackhüpfen, Eierlauf, Springschnur springen und co, Bastelsachen, Topf und Erde, einige Blumen), sowie Gastgeschenke und Würfelball

Weg für Schnitzeljagd überlegen:

Leider kann ich euch nicht meine Vorlagen geben, denn die sind Ortsgebunden. Am Besten geht ihr einfach im Vorfeld die Gegend erkunden und seht, wo vielleicht freie Flächen sind und wie lang die Schnitzeljagd werden soll. Unsere Kinder sind sehr viel gegangen, aber sie waren danach auch wirklich gut müde und beim Geschenke auspacken und Abendessen ruhiger. Das ist vor allem dann angenehm, wenn man sein Haus so wieder vorfinden möchte, wie es vor der Party war.

Menschen suchen, die Stationen übernehmen:

Klar, am Liebsten würde man gerne alles alleine schaffen, aber gerade bei einer Schnitzeljagd in dem Ausmaß ist es angenehm, wenn es ein paar Menschen gibt, die einem unter die Arme greifen. Nicht zuletzt deswegen, weil dann mehr Abwechslung und Spannung herrscht. Bei uns hatte jede Person auch eine eigene Rolle als Waldwesen, die den Kindern aus irgendeinem Grund helfen wollte. Und Rollenspiele sind nicht nur für Kinder lustig, auch Erwachsene sollten sich öfter in eine Wunderwelt begeben.

 

1-2 Tage vorher:
  • für jede Station ein Körbchen packen
  • einkaufen gehen und Kuchen backen
  • Hinweise anbringen
  • cool bleiben
Körbchen:

Mir war absolut geholfen mit der Körbchenmethode. In jedes Körbchen wurde die passende Verkleidung verstaut, so wie alle „Zutaten“, die man für die jeweilige Station braucht. So mussten die Helferlein einfach nur ihre Körbe packen und zu ihrer Station gehen.

einkaufen:

Du solltest nun schon wissen, wieviele Gäste zu erwarten sind, ob nur Kinder oder Erwachsene und was du alles anbieten möchtest. Bei uns gab es sowohl eine Jause mit Kuchen, als auch ein ausklingendes Grillen. Das bedeutet: extra Zeit einplanen für den Einkauf!

Hinweise anbringen:

Aufgrund der Wettervorhersage habe ich alle Hinweise laminiert (war am Ende dann eh für die Katz, aber das wusste ich vorher nicht) Solltest du sie schon 2 Tage vorher anbringen, dann klebe am Besten ein kleines Info-Zetterl dran, dass sie bitte da hängen bleiben sollen, bis du sie wieder entfernst. Achte auch darauf, dass du keine anderen Schilder abdeckst oder den Straßenverkehr damit störst. Am Besten sind Orte, die Kinder leicht finden, sonst aber eher schwieriger zu entdecken sind.

Cool bleiben:

Ich weiß, meist ist man selbst so aufgeregt, ob alles glatt über die Bühne läuft, aber am Ende zählt für die Kindern nur mit ihren Freunden zu feiern. Alles Weitere ist eine Draufgabe, die, wenn sie fehlt, nicht merkbar fehlt.

 

Ablauf:
  • Eintreffen und Ankommen der Gäste. Rechne hier ruhig mehr Zeit ein, bis alle da sind und auch wirklich angekommen, kann es etwas dauern. Solange kannst du den Eltern Kaffee und den Kindern auch etwas zu Trinken anbieten (bei uns gab es übrigens Zaubertrank. Das war stark verdünnter Saft mit grüner Lebensmittelfarbe und Gummischlangen darin. Nicht so süß wie „normaler“ Saft und trotzdem heiß begehrt.)
  • Kuchen essen: der Klassiker – Singen, Kerzen ausblasen, essen.
Schnitzeljagd
  • Gegen Ende, wenn alle gut satt und fertig sind, klingelt es an der Tür. Davor liegt: ein Brief von Graf Hörnchenbein. Darin schreibt er, dass er alle Einhörner aus dem Zauberwald gestohlen hat und die Kinder sie „bestimmt nicht retten können“. Außerdem kommt man nur in den Zauberwald, wenn man aussieht wie ein Waldwesen.
  • Station 1: Schminken, Haarkreide, Verkleidungen etc anlegen (natürlich nur alle die wollen)
  • Danach geht es los. Sinnvoll ist es, wenn je nach Alter einige Erwachsene dabei sind, denn in der Aufregung ist der Straßenverkehr für die Kinder manchmal nebensächlich. Außerdem bei langen Wegen: Proviant! (das bedeutet auf jeden Fall Wasser und Becher, je nach Länge des Weges auch Snacks wie Gemüse-Sticks oÄ. Die könnte man im Vorhinein auch auf die Stationen aufteilen, so können die Kinder sich während der Pause etwas stärken) Bei uns kamen auf dem Weg 3 weitere Hinweise, alle in Form eines Briefes von Graf Hörnchenbein, in welche Richtung er mit den Einhörnern verschwunden ist und wo er vorbei kam.
  • Station 2: Bewegungsstation mit der Fee (deswegen am Anfang, weil die Kinder da noch viel Energie haben) Da könnt ihr euch ausdenken, warum die Fee will, dass die Gäste diverse Aufgaben erfüllen.
  • Weiter ging es hier mit 2 weiteren Hinweisen bis zu Hexe Mimi (und ihrer Schnecke Mim). Sie hilft den Kindern einen Zauberstab zu basteln aus Holzstäben und Federn. Wir hatten leider etwas zu wenig Zeit, wer das aber ausbauen will, kann ja mal im Internet nach Zauberstäben suchen, da gibts wunderschöne Aufwendigere auch!

 

Zauberstäbe aus Ästen und Federn
  • Nächste Station: Eingang zum Zauberwald. Leider haben sich die Kinder bei diesem Schritt „verirrt“ (ein Erwachsener hat den falschen Weg gesagt), aber geplant wäre gewesen, dass beim Eingang eine Kontrolle steht, die nur Waldwesen hinein lässt. (Kinder dürfen auf jeden Fall durch, denn wir wollten jegliche zusätzliche Stresssituation vermeiden, unverkleideten Erwachsenen hätten wir noch ein paar Ästchen oÄ in die Haare gesteckt)
  • Station 5: beim Waldwichtel. Hier wird gemeinsam ein kleiner Einhorngarten gebaut (so etwas wie ein fairy garden), damit sich die Einhörner nach der Rettung wohl fühlen.

 

 

  • Bei Station 6 gibt es einen Zauberspruch , kurz und knackig, damit die Kinder ihn sich schnell einprägen können und angekommen beim Zauberschloss (also wieder zu Hause), mussten alle gemeinsam Graf Hörnchenbein (der übrigens ein Besen mit Gesicht war) verzaubern und die Einhörner retten. Von oben habe ich dann an einer Schnur den Sack mit lauter kleinen Einhörnern herunter lassen, jedes an ein Säckchen mit etwas Süßem gebunden. Das war dann übrigens auch unser Gastgeschenk.

 

Ausklang
  • Zu Hause angekommen wollten die Kinder dann Geschenke auspacken. Wir haben dafür das Würfelspiel gespielt (Jeder, der 6 würfelt, darf ein Geschenk hergeben). Aber aufgrund der Anzahl an Kindern und Geburtstagskindern, werden wir es in den nächsten Jahren abändern müssen, denn das war 1. zu lang und 2. eine unüberschaubare Geschenkeflut.

Danach gab es kein Programm mehr, es wurde nur noch gegrillt, gespielt und geplaudert. Ein netter Ausklang also!

Liebe & Teile ❤️


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